Juni 2009

Paul Wiersbinski - Gewalt als Unterhaltung in der Videokunst

Mittwoch, 17. Juni 2009, 19.00 Uhr im Auditorium des Kunstmuseums Bonn, Eintritt frei

 

Der einfachste surrealistische Akt ist es auf die Straße zu gehen und mit
dem Revolver wahllos in die Menge zu schießen.
- Andre Breton

 

Im Zuge der aktuellen Weltwirtschaftskrise, die oftmals mit den
Entwicklungen der 20er Jahre verglichen wird, kommt oft die Frage auf, in
wieweit das gewalttätige Potential, dass zwischen den beiden Weltkriegen in
Politik, Gesellschaft und Kultur geherrscht hat, auch heute wieder auftreten
könnte.

 

Betrachtet man die Entwicklung der Videokunst bzw. der Kulturindustrie im
Allgemeinen kann man tatsächlich einen zunehmend exzessiven Einsatz
visueller Gewaltdarstellungen beobachten. Waren diese in der Vergangenheit
noch Ausdruck gesellschaftskritischer oder sozialrevolutionärer Äußerungen,
lässt sich seit Beginn der 90er Jahre auch eine Entwicklung beobachten, die
Gewalt zunehmend als Mittel der Unterhaltung verwendet.

 

Der Vortrag wird anhand zeitgenössischer Beispiele einen Einblick in diese
Entwicklung geben und mit Beispielen aus der Pop- und Filmgeschichte
vergleichen.

 

Mit:
Luis Bunuel, John Bock, Nathalie Djurberg, Beate Geissler & Oliver Sann,
Alejandro Jodorowsky, Damien Hirst, Harmonie Korine, Paul McCarthy & Mike
Kelley, Mediamarkt, Anna Uddenberg, Anna Witt, u.a.

  • Vom 17.2.-02.4.2017 findet die 16. Ausgabe der Videonale ̶ Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen statt, mit einer... mehr
  • Videonale Bonn und Video Art Network (VAN) Lagos schließen sich zusammen, um gemeinsam das Projekt „VIDEONALE IN... mehr
  • mit Anderwald + Grond (Wien) Videopräsentation Christine de la Garenne und Diskussion   In Kooperation mit DAS... mehr
Logo Videonale e.V.

Newsletter

Zum Abonnieren des Videonale-Newsletter bitte E-Mail eintragen.


Newsletter

Stay informed on our latest news!