Monica Cook.

* in Dalton, GA, lebt und arbeitet in New York, NY

Studium an der Skowhegan School of Painting and Sculpture und dem Savannah College of Art and Design.

 

Ausstellungen [Auswahl]:

2012 Volley, Postmasters Gallery, New York, NY
NothingSomething, New York, NY

2011 ACP Annual Public Art Commission, Atlanta, GA
COLORIFIC, We Make an Art Rainbow, Postmasters Gallery, New York, NY

2010 YouTube Play Biennial, Guggenheim Museum, New York, Bilbao, Venice, Berlin

Volley

Date: 2011
Length: 06:06 min.
Format: 4:3
Specifications: Colour, Sound, Single Channel
Courtesy the artist

 

 

Ein auf den ersten Blick abstoßendes Szenario präsentiert Monica Cook in der Slow Motion Animation „Volley“. Die grotesk anmutende Geschichte, deren Protagonisten zwei affenähnliche Kreaturen verkörpern, erzählt den Zyklus von Leben, Liebe und Tod nach. In eine in Neonfarben gehaltene, höhlenähnliche Landschaft tritt eine Kreatur, die durch Körper und Behaarung an einen männlichen Affen erinnert. Die sich anschließenden Verführung zwischen diesem und einem weiblichen Wesen provozieren sexuelle Handlungen, die schließlich zur Schwangerschaft der Partnerin führen. Dieser harmonisch anmutenden Szene werden Bilder einer wolfsähnlichen Kreatur in einer grausamen Traumwelt gegenübergestellt. Der Bauch der trächtigen Kreatur, die allein in der Höhle ausharrt, schwillt an, bis sie schließlich gebärt. Geigenmusik suggeriert dem Betrachter Intimität und Freude und involviert ihn emotional in die Szene. In dem Moment, in dem die männliche Kreatur sich ihrer bedrohlichen Phantasien erwehren kann, scheint das Glück perfekt und das traditionelle Familienbild erfüllt. Bevor die Aufnahme endet, konzentriert sich die Kamera auf ihn und sein schlagendes Herz. Das Ungleichgewicht zwischen Schönheit und Verfall, Liebe und Abstoßung bewirkt im Betrachter einen verstörenden Konflikt der Emotionen.

Sarah Voss
 

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